Das Wichtigste in Kürze:

  • Problem: Potenziale in Bestand, Materialfluss und Netzwerk bleiben häufig unsichtbar, wenn Daten nur deskriptiv genutzt werden.
  • Lösung: Integrierte Analyse aus Bestandsmanagement, Bewegungsanalyse, Stammdatenqualität, Lager-/Standortoptimierung und Supply-Chain-Optimierung, ggfs. geprüft über eine Simulation oder einen digitalen Zwilling
  • Ergebnis: Transparenz über Performance, belastbare Entscheidungsparameter, geringere Kosten und stabilere Servicegrade.
  • Vorteil: Digitale Zwillinge und Simulationen erlauben risikofreies Testen, bevor reale Prozessänderungen umgesetzt werden.

Do you know your Data Value?

Der Wert von Daten ("Data Value") entsteht nicht durch bloßes Sammeln und Visualisieren. Er entsteht erst dann, wenn Daten als direkte Grundlage für operative und strategische Entscheidungen in Logistik, Produktion und Supply Chain dienen. In diesen hochdynamischen Umgebungen zeigt sich das auf unterschiedliche Weise: Manchmal ist es die reine Geschwindigkeit, mit der dispositionsrelevante Informationen verfügbar sind. Oft liegt der Wert aber im Erkennen verborgener Muster – etwa bei der Identifikation unproduktiver Zeiten in der Fertigung oder von Engpässen im Logistiknetzwerk. Werden diese analytischen Erkenntnisse direkt in betriebliche Prozesse integriert, lassen sich Produktivitätsreserven unmittelbar heben (beispielsweise durch die dynamische Anpassung von Schichtplänen auf Basis prädiktiver Modelle). In der Entscheidungsorientierten Datenanalyse verbinden wir deshalb Methoden aus Künstlicher Intelligenz, Statistik, Optimierung und Simulation, um aus komplexen Lieferketten-Daten belastbares Wissen für klares Handeln zu generieren.

Use Cases

Was ist Data Value?

Data Value ist der konkrete betriebswirtschaftliche Nutzen aus Daten. Dieser Nutzen entsteht dann, wenn Daten über Modelle in operative Entscheidungen übersetzt werden und dadurch Produktivität, Servicequalität, Kostenstruktur oder Resilienz messbar verbessert werden.

Wie entsteht Data Value in der Entscheidungsorientierten Datenanalyse?

In Umgebungen der Entscheidungsorientierten Datenanalyse werden Datenquellen zentral zusammengeführt, kontinuierlich bewertet und über Modelle so verdichtet, dass Handlungsoptionen direkt erkennbar werden. So werden Entscheidungen nicht nur schneller, sondern auch robuster und nachvollziehbarer.

Wichtige Erfolgsfaktoren dabei sind:
  • Single Source of Truth für Bestände, Bewegungen, Stamm- und Netzwerkdaten.
  • Regelbasierte, statistische und KI-gestützte Modelllogiken für laufende Re-Parametrisierung.
  • Szenario- und Simulationslogik erhöhen Sicherheit vor Roll-out.
  • Digitale Zwillinge erlauben risikofreies Testen, bevor reale Prozessänderungen erfolgen.
  • Dashboards und Signallogik zur kontinuierlichen Überwachung kritischer Parameter.

Warum isolierte Analyseansätze oft nicht ausreichen

In der Praxis greifen Bestandslogik, Bewegungsdynamik, Stammdatenqualität, Lagerstruktur und Netzwerkdesign ineinander. Werden diese Aspekte getrennt betrachtet, bleiben Wechselwirkungen und Zielkonflikte unentdeckt: ein isolierter Bestandsabbau kann Servicegrade belasten, eine Prozessanpassung im Lager kann Auswirkungen auf Transporte haben. Erst die integrierte Analyse des gesamten Value Cases liefert belastbare Entscheidungen.

Unsere Schwerpunkte für Ihren messbaren Erfolg

Optimierung gelingt nur dann nachhaltig, wenn alle Prozessebenen ineinandergreifen. Deshalb betrachten wir Ihre operativen Herausforderungen in Logistik, Produktion und Supply Chain ganzheitlich und überführen sie in greifbare, datengetriebene Value Cases.

Unser methodischer Werkzeugkasten: das io-Toolset

Wir nutzen eine Vielzahl modernster Technologien, um aus Rohdaten wertvolle Insights zu generieren. Erfahren Sie mehr über unsere Werkzeuge im Detail.

Methoden für Statistik & Advanced Analytics

Bestandsmanagement & -optimierung ×

Analytische Modelle im Bestandsmanagement dienen dazu, operative Steuerungsparameter entlang der gesamten Supply Chain datenbasiert, statt erfahrungsbasiert zu definieren. Die Modelle berechnen z.B. optimale Bestellmengen, Losgrößen für die Produktion sowie Sicherheitsbestände, die exakt auf das gewünschte Service-Niveau und die Nachfragevolatilität abgestimmt sind.

Darüber hinaus ermöglichen Projektionen und die Simulation verschiedener Nachschubstrategien einen Blick in die Zukunft. Bei strukturellen Planungen (wie etwa dem Neubau eines Logistikzentrums) bilden diese Berechnungen unter Einbeziehung von Wachstumserwartungen die mathematische Grundlage für die Dimensionierung künftiger Lagerplätze und Bereitstellflächen für die Fertigung.

Bewegungsanalyse & Materialflussoptimierung ×

Die Bewegungsanalyse differenziert zwischen Micro-Bewegungen (Materialfluss innerhalb eines Produktions- oder Logistikstandortes, oft mit Fokus auf Peak-Zeiten) und Makro-Bewegungen (Routen zu Kunden, globale Produktionsversorgung, Materialbeschaffung).

Durch die Auswertung von Saisonverläufen, Transportkosten und Hauptmaterialflussbewegungen werden komplexe physische Prozesse digital messbar. Diese Bewegungsdaten eignen sich hervorragend als Basis für Prognosen, um künftige Absatzmengen, Wareneingänge oder die zu erwartende Arbeitslast in Lager und Fertigung statistisch abzusichern und Ressourcen effizient zu planen.

Stammdaten- und Artikelklassifikationen ×

Stammdaten gelten in der betrieblichen Logistik- und Produktionspraxis oft als vernachlässigter Bereich, bei dem nur rudimentäre Pflichtfelder im ERP-System gepflegt werden. In der analytischen Praxis sind sie jedoch die Basis jeder belastbaren Berechnung. Artikel und Bauteile müssen nach Gängigkeit, Wertigkeit, Regelmäßigkeit oder ihrem Status im Lebenszyklus segmentiert werden.

Fehlende Datenpunkte in Planungsprojekten lassen z.B. sich durch KI-basierte Schätzfunktionen ergänzen, die von bekannten Attributen auf unbekannte Werte schließen. Ein aggregierter Pflegezustands-Indikator macht die Qualität der Stammdaten quantitativ messbar und zeigt, an welchen Stellen Pflegeaufwand für einen reibungslosen Betrieb tatsächlich notwendig ist.       

Lager- und Standortoptimierung ×

Dieser Bereich verbindet Erkenntnisse der Bestands- und Bewegungsdatenanalyse. Das Ziel ist es, systemische Engpässe in Intralogistik-Peaksituationen oder unwirtschaftlich positionierte Lagerartikel zu identifizieren.

Die Methodik stützt sich hier stark auf Szenarioanalysen: Wie verändern sich Materialströme, wenn Artikel verdichtet, in anderen Behältern gelagert oder Handlingsschritte weggelassen werden? Mit Hilfe von Simulationsmodellen lassen sich Infrastruktur, Personal und Ablauflogiken kombiniert untersuchen. Gerade in der Kommissionierung (z.B. durch Reallokation) oder bei Produktions- und Montageprozessen lassen sich Auswirkungen auf Wege- und Durchlaufzeiten mathematisch belegen, bevor reale Veränderungen am Hallenlayout erfolgen.

Supply Chain Analyse & -Optimierung ×

Im Rahmen einer SC-Analyse werden Fragestellungen betrachtet, die über den isolierten Logistik- oder Produktionsstandort hinausgehen. Zentrale Themen sind komplexe Liefer- und Nachschubbeziehungen, Resilienzbetrachtungen gegenüber globalen Störungen und strategische Standortbestimmungen im Netzwerk.

Oft werden strategische "Was-wäre-wenn"-Fragen datenbasiert für das Management aufbereitet: Wie wirken sich zusätzliche Hubs oder Zusammenlegungen auf Netzwerkbestände und Servicegrade aus? Welche logistischen Konsequenzen haben strukturelle Veränderungen im Sortiment? Ist eine physische Trennung oder Zusammenlegung von Produktion und Logistik im Netzwerk sinnvoll? Eine fundierte mathematische Analyse bewertet diese Einflussfaktoren und ihre Wechselwirkungen. Optimierungsmaßnahmen können untersucht und abgeleitet werden

Methoden der Advanced Analytics ×

Data Mining – gehen über das klassische deskriptive BI-Reporting hinaus. Klassische statistische Verfahren dienen oft als Erstdiagnose: Mittels Mustererkennung werden Saisonalitäten sichtbar, Clustering gruppiert Kundenstrukturen, und Prognosemodelle leiten Arbeitsbelastungen oder künftige Absätze ab.

Für komplexere Anforderungen bietet die KI-Toolbox spezifische Ansätze: So lässt sich beispielsweise zum Zeitpunkt einer Bestellung im E-Commerce die Retourenwahrscheinlichkeit ermitteln, um Optimierungsparameter vorausschauend anzupassen. Der Vorteil von KI-basierten Modellen liegt oft in der hohen Qualität der Ergebnisse und manchmal einer deutlich gesteigerten Berechnungsgeschwindigkeit.

Methoden zur Optimierung & Simulation ×

Analytische Verfahren stoßen an Grenzen, wenn statt eines plausiblen Wertes das mathematische Optimum gefordert ist. In diesen Fällen werden Optimierungsalgorithmen oder spezialisierte Tools für Netzwerk- und Standortplanung eingesetzt.

Simulationsmodelle bilden Logistikzentren, Produktionen oder mehrstufige Supply Chains virtuell ab. In dieser Umgebung wird das Systemverhalten auf Veränderungen (wie schwankende Auftragslasten oder Kapazitätsausfälle) getestet. Während Analytik auf Verdichtung und Vereinfachung zielt, erlaubt die Simulation das detaillierte Austesten von "Was-wäre-wenn"-Szenarien in hoher Auflösung. Dies schafft ein belastbares Verständnis für die reale Systemdynamik.

AI-Driven Decision Intelligence ×

Moderne Prozesse im Supply Chain Management – von Dispositionsprozessen bis zur Auftragseinlastung in Logistikanlagen – erfordern zunehmend Entscheidungen, die auf Datenmustern und Regeln basieren. Algorithmen verarbeiten dabei komplexe Datenstrukturen Bewegungsdaten, Bestände, Zeitreihen, Stammdaten usw. und verbinden sie zu belastbaren Entscheidungsparametern. Sie können auch Entscheidungen selbst fällen oder als „Man-in-the-Loop“-System Entscheidungen qualifiziert vorbereiten.

Eine transparente Ist‑Analyse macht sichtbar, wie sehr manuelle, langsame oder fehleranfällige Entscheidungen die Leistungsfähigkeit von Prozessen begrenzen. Sie zeigt eindrücklich, welche Potenziale ungenutzt bleiben, solange Entscheidungslogiken nicht automatisiert unterstützt werden.

Digitale Zwillinge (Digital Twins) ×

Zeitreihen und Zustandsmessungen dienen als Benchmark für Verbesserungen. Einer erfolgreichen Umsetzung von Analyseergebnissen stehen jedoch oft wirtschaftliche Risiken, technische Restriktionen oder kulturelle Vorbehalte im Weg. Digitale Zwillinge in Form von Simulationsmodellen lösen dieses Problem: Sie fungieren als Sandbox, in der neue Algorithmen und Systemverhalten ohne reales Risiko getestet werden können. So lassen sich Wirkzusammenhänge nachweisen und der Nutzen vorgeschlagener Lösungen datenbasiert beweisen.

Technologie & Architektur ×

Bei der Modellierung datengetriebener Anwendungsfälle steht die methodische Flexibilität und Systemstabilität im Vordergrund. Der analytische Kern basiert auf Python, während für den Aufbau komplexer Simulationsmodelle und digitaler Zwillinge „State of the art“ Simulationssoftware eingesetzt wird. Im Anschluss werden die Visualisierungen für das Management kundenindividuell und zielgruppengerecht aufbereitet.

Auch mit gängigen Analyseplattformen (z.B. AWS, MS Azure, SAP) arbeiten wir aktiv. 

Ihre konkreten Mehrwerte durch Data-Value-Optimierung

Bestandsparameter werden differenziert und dynamisch statt pauschal gesteuert – so lassen sich überhöhte Lagerbestände gezielt vermeiden.

Sicherheitsbestände und Nachschubstrategien orientieren sich an der tatsächlichen Volatilität, was Lieferfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit erhöht.

Unproduktive Zeiten, Engpässe und ineffiziente Wege werden datenbasiert transparent und damit systematisch reduzierbar.

Szenario- und Simulationsmodelle erhöhen die Sicherheit vor Implementierungen und ermöglichen fundierte, belastbare Entscheidungen.

Unsere Use Cases

12 Use Cases
Reichweiten und Bauteilvolumen

Reichweiten und Bauteilvolumen

Kapitalbindung sichtbar machen: Interaktive Visualisierung zeigt, welche Teile zu lange lagern und wertvollen Platz beanspruchen.

Bestandsforecasting

Bestandsforecasting

Mit datenbasierter Prognose zu optimalen Lagerbeständen – Engpässe vermeiden, Kosten senken, Lieferfähigkeit sichern.

Use Case

Aufgabe Die Herausforderung
  • Der Kunde stellt große Sonderbaumaschinen her.
  • Im Rahmen einer internen Analyse wurde festgestellt, dass sehr viel Kapital im Bestand gebunden ist.
  • Es wurde nach einem Weg gesucht, um:
     
    • die Bestandssituation transparent darzustellen.
    • auch den vorhandenen Lagerplatz bestmöglich zu nutzen.

 

io-Solution Unsere Lösung
  • io hat auf Basis der Kundendaten die aktuellen Reichweiten berechnet und klassifiziert.
  • In einer interaktiven Darstellung wurden die Reichweiten zusammen mit dem Bauteilvolumen bzw. dem Bauteilgewicht visualisiert (Hintergrund: das Volumenfeld war schlechter gepflegt als das Gewichtsfeld).
  • Im Diagramm können die einzelnen Artikel ausgewählt werden und die entsprechenden Detailangaben werden tabellarisch aufgeführt.
Benefit Der Effekt für den Kunden
  • Transparenz über die aktuellen Reichweiten.
  • Transparenz über die Teile, die sowohl eine sehr hohe Reichweite als auch ein entsprechend hohes Gewicht haben.
  • Über die tabellarische Darstellung wird die Nachbearbeitung der einzelnen Artikel im ERP-System unterstützt.
Use Case

Aufgabe Die Herausforderung
  • Der Betrieb des Lagerstandorts des Kunden erfolgt durch einen Logistikdienstleister und umfasst eine automatisierte Kleinteileanlage mit Pick‑Arbeitsplätzen.
  • Die eingeschränkte Tagfertigkeit führt trotz Mehrschichtbetriebs zu verspäteten Lieferungen und damit zu einem unzureichenden Servicegrad gegenüber dem Kunden.

Projektziele:

  • Das Projekt zielt darauf ab, die Transparenz hinsichtlich der logistischen Grenzkapazität im Pickprozess zu erhöhen und eine fundierte Entscheidungsgrundlage für eine mögliche Anlagenerweiterung zu schaffen. Entscheidungsunterstützung bzgl. notwendiger Anlagenerweiterung
io-Solution Unsere Lösung
  • Detaillierte Bestandsanalyse und -segmentierung: Identifizierung
    von langsam drehenden und überschüssigen Beständen, wodurch gezielte Reduktionsstrategien ermöglicht wurden.
  • Entwicklung eines proaktiven Frühwarnsystems: Meldung von potenziellen Überbeständen oder Bestandsengpässen auf der Grundlage von Echtzeit-Bestands- und Nachfragesignalen.
  • Prozessintegration: Einbettung neuer Tools / Dashboards in bestehende Abläufe. Erhöhung der Akzeptanz in den Planungs- und Beschaffungsteams.
  • Implementierung eines SAP-Konnektors: Entwicklung und Integration eines benutzerdefinierten SAP-Konnektors, um kontinuierliche Datenaktualisierungen und Echtzeitanalysen zu ermöglichen.
Benefit Der Effekt für den Kunden
  • Optimierte Lagerbestände: Reduzierung von Überbeständen und Minimierung des Risikos von Lagerengpässen durch verbesserte Prognose- und Lagerverwaltungsstrategien.
  • Erhöhte betriebliche Effizienz: Optimierte Lagerprozesse, die zu einer schnelleren Entscheidungsfindung und reduzierten Lagerkosten führten.
  • Verbesserte Widerstandsfähigkeit der Lieferkette: Eine bessere Transparenz und Kontrolle über die Bestände half dem Kunden, effektiver auf Nachfrageschwankungen und Lieferunterbrechungen zu reagieren.
Planungsgenauigkeit ermitteln und Auswirkungen analysieren

Planungsgenauigkeit ermitteln und Auswirkungen analysieren

Planungsfehler erkennen und systematisch abbauen – für eine präzisere Beschaffung und schlankere Bestände.

Berechnung der Auswirkung von Wachstum auf die Auftragsstruktur

Berechnung der Auswirkung von Wachstum auf die Auftragsstruktur

Lager- und Lieferstruktur auf Wachstum ausrichten – Szenarien zeigen, wie sich Platzbedarf und Prozesse entwickeln.

Use Case

Aufgabe Die Herausforderung
  • Der Kunde produziert Motoren, die kundenindividuell ausgeprägt werden.
  • Da es sich um langlebige und hochwertige Motoren für spezielle Einsätze handelt, haben bestimmte Aggregate und Teile lange Wiederbeschaffungszeiten, z.B. über 1 Jahr.
  • Die Time-to-Market ist teilweise deutlich kürzer als die Wiederbeschaffungszeit. Daher werden bestimmte Teile über eine Vorplanung/Prognose des Produktionsprogramms im Voraus beschafft.
  • Insbesondere nach den Verwirrungen während der Corona-Pandemie und der Halbleiterkrise hat der Kunde teilweise zu hohe Bestände und das Planungssystem ist aus dem Gleichgewicht geraten.
io-Solution Unsere Lösung
  • Auf Basis historischer Planungsdaten und der historischen Stücklisten hat io ein Analysemodell entwickelt.
  • Folgende Kennzahlen (auf unterschiedlichen Aggregationsniveaus) werden ausgewiesen:
     
    • Genauigkeit und Abweichung der Vorplanung in Stück und als Fehlerwert in unterschiedlichen zeitlichen Horizonten (1,3,6,9,12 Monate).
    • Genauigkeit und Abweichung in eingesetzten Teilen (Stück und Wert), um die Auswirkung der Planungsabweichung auf die Beschaffungsseite darzustellen und zu untersuchen.
Benefit Der Effekt für den Kunden
  • Objektive Messung der Planungsgenauigkeit.
  • Transparenz über die Konsequenzen des aktuellen Planungsprozesses in Richtung Beschaffung.
  • Erklärung eines Teils der zu hohen Bestände über die Planungssystematik (systematische Überplanung).
Use Case

Aufgabe Die Herausforderung
  • Mehrere Standorte in Europa. Wachstum der Verkäufe ist von Produktklasse, Kundenklasse und Standort abhängig.
  • Unzureichende Kundenzufriedenheit und Lieferverzögerungen wegen ineffizienter Lieferstruktur.
  • Reichweite der Artikel heute teilweise zu hoch. Lagerplatz und Auftragsabwicklung muss mit Wachstum auf 2030 optimiert werden.
io-Solution Unsere Lösung
  • Wachstumsfaktoren wurden konsolidiert nach Artikeltyp, Kundengruppe und Standort und damit der Bedarf zum Zieljahr 2030 hochgerechnet.
  • Festlegung von Zielreichweite je nach Produktgruppe und Berechnung von entsprechendem Lagerplatzbedarf in 2030.
  • Vorschlag und Berücksichtigung unterschiedlicher Abwicklungsstrukturen. Für jedes Szenario wurden der gesamte erwartete Platzbedarf und die Transportkosten bis 2030 ermittelt und verglichen.
Benefit Der Effekt für den Kunden
  • Transparente Übersicht des aktuellen Stands und erwarteten Hochrechnung zum Zieljahr 2030.
  • Schnelle und zuverlässige Auftragsabwicklung.
  • Lagerplatzoptimierung je nach Artikelbedarf und Zielreichweite.
Notwendigkeit zur untertägigen Steuerung Logistikzentrum

Notwendigkeit zur untertägigen Steuerung Logistikzentrum

Tagesaktuelle Steuerung im Lager – offene Aufträge, Engpässe und Zielerreichung jederzeit im Blick.

Optimierung der manuellen Kommissionierung im B2B-Lager

Optimierung der manuellen Kommissionierung im B2B-Lager

Simulation statt Stillstand: Laufwege um über 40 % reduzieren und Produktivität steigern – ganz ohne Eingriff in den Betrieb.

Use Case

Aufgabe Die Herausforderung
  • Der Kunde betreibt Logistikzentren für die Filial-Ver- und Entsorgung.
  • Die Abwicklung ist stark durchsatzgetrieben.
  • Vor der Filialdistribution findet eine Warenbearbeitung (Preisauszeichnung, Sicherung, Aufbereitung statt).
  • Obwohl alle Logistikzentren nach den gleichen Prozessen arbeiten, ist die logistische Qualität stark unterschiedlich und eine Vergleichbarkeit nicht gegeben.
  • Die operative Steuerung findet in Eigenregie der jeweiligen Standortverantwortlichen statt.
io-Solution Unsere Lösung
  • Es wird ein Dashboard zur untertägigen (Selbst-) Steuerung entwickelt:
     
    • Anzeige der offenen Aufträge pro Bereich.
    • Anzeige, ob die Aufträge dringend oder bereits zu spät sind.
    • Prognose bis Schichtende: wie viele der aktuell sichtbaren Aufträge bis zum Schicht-Ende oder Tagesende erledigt werden können.
Benefit Der Effekt für den Kunden
  • Alle Logistikzentren arbeiten nach dem gleichen Steuerungsprinzip.
  • Insbesondere die Intraday-Prognose zeigt, ob die Chance besteht, bis Schichtende alle Aufgaben erledigt zu haben.
  • Wenn früh erkennbar ist, dass das aktuelle Tagesziel früher erreicht werden kann und das Schichtmodell dies zulässt, kann gegebenenfalls eine Schicht vorzeitig beendet werden.
Use Case

Aufgabe Die Herausforderung
  • In einem 7.200 m² großen Lager werden große Kundenaufträge manuell auf Paletten kommissioniert. Der Kommissionierprozess folgt aktuell einer einfachen Logik: schwere und formstabile Artikel werden zuerst gepickt, um eine stabile Palettenbasis zu schaffen.
  • Die Lagerplatzverteilung der Artikel erfolgt weitgehend zufällig – unabhängig von Pickhäufigkeit, Artikelkombinationen oder optimaler Wegführung. Das führt zu:
     
    • langen, ineffizienten Laufwegen.
    • hohem Zeitaufwand pro Auftrag.
    • eingeschränkter Transparenz und Planbarkeit.
io-Solution Unsere Lösung

Durch den Einsatz eines experimentierfähigen Simulationsmodells wurden verschiedene Optimierungsmaßnahmen evaluiert – risikofrei und realitätsnah:

  • Reallokation der Artikel im Lager basierend auf Pickfrequenz, Artikelkombinationen und physischen Eigenschaften
  • Test unterschiedlicher Lagerstrategien wie Zonenlagerung, chaotische Lagerung und ABC-Klassifizierung
  • Simulation verschiedener Kommissionierstrategien, z. B. wegeoptimierte Reihenfolge, Batch-Kommissionierung oder Multi-Order-Picking Intuitive
  • Visualisierung der Ergebnisse in Tableau, um Auswirkungen auf Wegzeiten, Produktivität und Durchlaufzeiten schnell bewerten zu können.

Ergebnis:

  • Reduktion der Laufweg-Länge um 42,86 %
  • Reduktion der Kommissionierdauer um 20,59 %
  • Signifikante Steigerung der Produktivität bei gleichbleibender Personalstärke.
Benefit Der Effekt für den Kunden
  • Optimierte Lagerbestände: Reduzierung von Überbeständen und Minimierung des Risikos von Lagerengpässen durch verbesserte Prognose- und Lagerverwaltungsstrategien.
  • Erhöhte betriebliche Effizienz: Optimierte Lagerprozesse, die zu einer schnelleren Entscheidungsfindung und reduzierten Lagerkosten führten.
  • Verbesserte Widerstandsfähigkeit der Lieferkette: Eine bessere Transparenz und Kontrolle über die Bestände half dem Kunden, effektiver auf Nachfrageschwankungen und Lieferunterbrechungen zu reagieren.
ABC-Klassen-Wanderung

ABC-Klassen-Wanderung

Zyklische Artikel automatisch erkennen und Puffer intelligent planen – für mehr Transparenz und Effizienz.

Warenkorbanalyse

Warenkorbanalyse

Gemeinsam bestellte Artikel clever lagern – Versandkosten senken und Prozesse verschlanken.

Use Case

Aufgabe Die Herausforderung
  • In einem Planungsprojekt wird ein Kurzzeitpuffer geplant.
  • Wesentliche Auslegungsgröße ist die Anzahl der Artikel, die im Puffer regelmäßig bevorratet werden muss.
  • Da es sich um zyklische, saisonale Konsumware handelt, ist der Puffer im Betrieb zu reorganisieren
io-Solution Unsere Lösung
  • Ermittlung der Klassifikation pro Periode (hier: Monat).
  • Ermittlung der Delta-Klassifikation (welche Artikel ändern sich wohin?).
  • Abschätzung der Artikel, die sich monatlich ändern.
Benefit Der Effekt für den Kunden
  • Aussage über den Anteil zyklischer Artikel.
  • Modell, welches auch im Betrieb angewendet werden kann und automatisierbar ist.
  • Nachvollziehbare Klassifikation und Klassifikationsänderung.
Use Case

Aufgabe Die Herausforderung
  • Der Kunde hat den Umzug eines Logistikstandortes zu gestalten. Beim Produktsortiment handelt es sich um Bauteile, die technisch teilweise zusammen gehören, bzw. oft zusammen verbaut werden.
  • Im Rahmen des Lagerumzugs gilt es, zu vermeiden, dass die Produkte, die häufig miteinander bestellt werden aus zwei Lagerstandorten versendet werden, da dies die Sendungskosten deutlich in die Höhe treibt.
io-Solution Unsere Lösung
  • Die statistisch gemeinsam bestellten Artikel wurden mit einer Warenkorbanalyse identifiziert (rd. 32.000 Artikel, 1,8 Mio. Bestellpositionen).
  • Im Dashboard kann direkt gesehen werden, auf welche Anzahl Bestellungen die jeweils ausgewählten Warenkörbe einen Impact haben.
Benefit Der Effekt für den Kunden
  • Transparenz über die aktuelle Arbeitsweise.
  • Verdeutlichung der Effekte auf die Lagerorganisation.
  • Modellhafte Ermittlung der Kommissionierwege auf Basis der Lagerkoordinaten und der räumlichen Anordnung.
Artikelsegmentierung nach Gängigkeit und Stufe in der Supply-Chain

Artikelsegmentierung nach Gängigkeit und Stufe in der Supply-Chain

Lieferfähigkeit sichern und Bestände optimieren – mit klarer Segmentierung nach Gängigkeit und Relevanz.

Artikelallokation nach Standorten

Artikelallokation nach Standorten

Sortimente strategisch verteilen – Lieferzeiten verkürzen und Ausfallrisiken minimieren.

Use Case

Aufgabe Die Herausforderung
  • In einer weltweit agierenden und verflochtenen Wertschöpfungskette werden Artikel (Endprodukte, Zwischenerzeugnisse, Rohteile) entweder kundenauftragsspezifisch (Assemble-To-Order) oder auf Basis von Planungen/Prognosen auf Bestand (Make-To-Stock) produziert.
  • Für alle Artikel sollte der Entkopplungspunkt (Das letzte Lager, in dem Komponenten noch ohne Auftragsbezug bevorratet werden.) anhand der Liefer- und Produktionszeiten reevaluiert werden.
  • Für jeden Artikel sollten aktualisierte Meldebestände/Dispositionsparameter zur Optimierung der Lagerhaltung, Vermeidung von Engpässen und Sicherstellung der Lieferfähigkeit ermittelt werden.
io-Solution Unsere Lösung
  • Auflösung von Stücklisten der Endprodukte und Rückrechnung der Produktions-, Liefer- und Transitzeiten je Ebene der Stückliste.
  • Bewertung und Gegenüberstellung deterministischer und stochastischer Dispositionsverfahren.
  • Visualisierung des „As-Is“-Szenarios und Gegenüberstellung zum Soll-Szenario in einem Dashboard.
Benefit Der Effekt für den Kunden
  • Schaffen von Klarheit: Bestände und Produktion, Liefer- und Produktionszeiten sowie ATO/MTS-Anteil an allen Standorten, Purchase-To-Order Quoten, Artikelgängigkeit und – volatilität, Artikelhierarchien in Stücklisten, Artikelrelevanz usw.
  • Aufdecken von liefer- und produktionszeitkritischen Artikeln.
  • Identifikation von Bestandsüberkapazitäten.
  • Ermittlung optimaler Dispositionsparameter.
Use Case

Aufgabe Die Herausforderung
  • Der Kunde plant, bestehende Lager an einem neuen Standort zu konsolidieren.
  • Sortimente werden dabei nach bestimmten Kriterien wie Entfernung zum Kunden oder Sortimentsgruppe den neuen Standorten selektiv zugeordnet. Ein Vollsortiment-Standort ist nicht vorgesehen.
  • Die Auslegung des geplanten Automatiklagers erfordert eine Analyse der Nachfragen vor dem Hintergrund der veränderten Lieferbeziehungen.
io-Solution Unsere Lösung
  • Zunächst wurden die Lieferrelationen statisch bestimmt und die Artikel gemäß Kundenvorgabe dem neuen und dem verbliebenen alten Standort zugeordnet.
  • Im Rahmen der Untersuchung wurde ein dynamisches Modell entwickelt, um die Effekte der veränderten Lieferbeziehungen auch simulativ und über die Zeit veränderlich zu beobachten.
  • Das Modell wurde entsprechend über die Aufgabenstellung hinaus weiter entwickelt, um z.B. Auswirkungen auf die Liefertreue im Falle eines Ausfalls zu untersuchen.
Benefit Der Effekt für den Kunden
  • Untersuchung verschiedener Szenarien zur Artikelallokation.
  • Modell um Auswirkungen von Störfällen und die Wirksamkeit von Gegenmaßnahmen untersuchen zu können.
  • Verfolgung und Einschätzung der Bestandsentwicklung in den einzelnen Knoten.
Wachstumsszenarien nach Markt, Vertriebskanal und Region

Wachstumsszenarien nach Markt, Vertriebskanal und Region

Sicher planen, flexibel wachsen: Durch die realitätsnahe Abbildung von Wachstumsszenarien entstehen belastbare Planungsvorgaben für leistungsfähige und wirtschaftliche Logistiklösungen.

Wareneingangsprognose für Schichtplanung

Wareneingangsprognose für Schichtplanung

Intelligente Prognosen für eine effiziente Schichtplanung: Mit datenbasierten Vorhersagen von Wareneingängen und Personalbedarf die Planungssicherheit in der Logistik steigern.

Use Case

Aufgabe Die Herausforderung
  • Der Kunde ist ein Produzent von FMCG und plant einen neuen Logistikstandort zur Versorgung unterschiedlicher Märkte (regional) mit unterschiedlichen Sortimenten.
  • Je nach Markt, Sortiment und Geschäftszweig wird von unterschiedlich dynamischem Wachstum ausgegangen.
  • Das Logistikzentrum soll hoch automatisiert sein, so dass die resultierenden Leistungsanforderungen investitionsentscheidend sind.
io-Solution Unsere Lösung
  • Auf Basis der bestehenden Massendaten wurden neue, die Geschäfts- und Wachstumscharakteristik berücksichtigende Planungsmassendaten erzeugt.
  • Diese bilden die Planungsvorgaben in verschiedenen Dimensionen möglichst genau ab.
Benefit Der Effekt für den Kunden
  • Die geplanten Wachstumsszenarien konnten sehr gut abgebildet werden und bilden eine robuste Basis für die Auslegung des Systems.
  • Die Visualisierung ermöglicht eine interaktive Analyse und Bewertung der Auswirkungen verschiedener Szenarien.
Use Case

Aufgabe Die Herausforderung
  • Der Warenzulauf des Kunden hat sich durch folgende Effekte dramatisch verändert:
    • Pandemie: unregelmäßige Lieferungen.
    • Knappe Verfügbarkeit und hohe Nachfrage.
    • Die Einkaufsvolumina sind insgesamt gestiegen, was eine deutliche Herausforderung für die Lagerhaltung bedeutet.
    • Das Logistikzentrum erreicht seine Kapazitätsgrenzen, während die Lieferfähigkeit gleichzeitig sinkt.
io-Solution Unsere Lösung
  • Ein Modell zur optimierten Personaleinsatzplanung unterstützt die schnellere Bearbeitung von Wareneingängen. Es bietet folgende Möglichkeiten:
    • Prognose der Wareneingänge (Modell: Holt-Winters).
    • Prognose des Personalbedarfs auf Basis der Positionsprognose.
    • Schichtvorschlag: Personaleinsatz nach geplanter Schicht.
Benefit Der Effekt für den Kunden
  • Nutzung modernster Prognosemethoden, um den Personaleinsatz effizient planen zu können.
  • Weniger Ad hoc-Einsätze für das Personal.
  • Umfangreicher und kostenintensiver Wissensaufbau ist nicht erforderlich.
  • Klare Orientierung für Personaldisposition und Personaleinsatz.

FAQ

Was unterscheidet Data Value von klassischem BI-Reporting? ×

BI beschreibt primär den Status quo. Data Value entsteht erst dann, wenn Modelle aktiv Entscheidungsparameter liefern und operative Prozesse verändern.

Welche Themen sollten zuerst priorisiert werden? ×

Typisch ist ein Einstieg über Bestandsanalysen, weil hier schnelle Wirkung auf Kapitalbindung, Service und Dispositionsqualität möglich ist.

Warum sind Bewegungsdaten so wichtig? ×

Bewegungsdaten machen Lastprofile, Engpässe, Kosten- und Qualitätsmuster sichtbar. Ohne diese Transparenz bleiben Verbesserungshebel oft unentdeckt. Sie bilden auch die Basis für viele KPI des Bestandsmanagements.

Wann lohnt sich ein Digital Twin? ×

Wenn Umsetzungsrisiken hoch sind oder mehrere Einflussfaktoren gleichzeitig wirken. Ein Digital Twin testet Varianten risikofrei vor operativem Eingriff.

Welche Technologie setzt io ein? ×

Python als analytischer Kern, Plant Simulation für komplexe Modelle und eine offene Plattformstrategie mit AWS, Azure und SAP SAC.

Alles aus einem Haus

Generalplanung // plus

io geht über die klassische Generalplanung von Bauvorhaben hinaus und verbindet die Bereiche Produktion, Logistik, Projektmanagement und IT mit der Gebäude- und Infrastrukturplanung. Die Generalplanung // plus von io vereint alle Fachdisziplinen in interdisziplinären Teams – für durchdachte Gesamtlösungen statt isolierter Einzelplanungen.

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Dr. Jens Koenig
Principal Consultant