Mit geballtem Know-how misst io den Puls der Zeit
„Das Beste an der Zukunft ist, dass sie uns immer einen Tag nach dem anderen serviert wird“, wusste schon Abraham Lincoln. Dennoch ist das nur die halbe Wahrheit. Weil die Zukunft manchmal nicht scheibchenweise, sondern geballt hereinbricht. Denn schwupps, krempelt plötzlich ein Virus das komplette Leben um – vom schnöden Alltag bis zum globalen Handel. Oder ein Krieg bricht aus. Mit all den schrecklichen Folgen, die man gerne für immer verdrängt hätte.
Verdrängen ist allerdings kein guter Partner, um sich der Zukunft zu stellen. Vielmehr gilt es zu handeln. Heute. „Gerade die Corona- Krise hat gezeigt, wie störungsanfällig ganze Branchen sein können. Viele Unternehmen mussten ihre Strukturen buchstäblich von heute auf morgen umkrempeln und sich den neuen Gegebenheiten anpassen. Sie mussten plötzlich ins E-Business einsteigen. Hygienekonzepte aus dem Ärmel schütteln. Oder ihre Logistik umstellen, um nicht nur große Paletten an Zwischenhändler zu verschicken, sondern kleine Päckchen an Endkunden“, sagt Thomas Kilimann, Geschäftsführer von io, und erklärt weiter, „je größer der Veränderungsdruck eines Unternehmens ist, desto schneller werden ganze Pakete an Lösungen erwartet – von Architekten, Informatikern, Wirtschaftsingenieuren und anderen Experten.“
Aktuell, so Kilimann, ist bei vielen Entscheidern beispielsweise die Standortfrage bedeutsam. Weil der Trend deutlich auf veränderte Versorgungsketten schielt. „Viele Firmen hinterfragen mittlerweile, ob sie weiterhin wie selbstverständlich in China produzieren sollen. Und ob sich europäische oder auch deutsche Standorte nicht ebenfalls anbieten – und sich vielleicht sogar besser eignen.“ Außerdem zeichnet sich branchenübergreifend ein Wandel Richtung automatisierter Abläufe ab. Auch das Thema Nachhaltigkeit gerät zunehmend als Megatrend in den Fokus. Klimaneutralität ist das Stichwort der Stunde, gerade auch hinsichtlich der Energiekrise – und so manches Unternehmen setzt sich fixe Fristen. „Wer beispielsweise bis 2030 klimaneutral werden will, steckt sich ein ambitioniertes Ziel. Gerade energieintensive Branchen müssen da kräftig investieren“, weiß Kilimann.
So realisiert io für die Firma Erbe aktuell ein nachhaltiges Kompetenzzentrum für medizintechnische Instrumente in Rangendingen. Das Kernkonzept der vorangegangenen Generalplanung: Ein Gebäude zu schaffen, das effektiv Teil der Natur der Region ist. Es wird einer der ersten Industriebauten in Deutschland sein, der den hohen Anforderungen des KfW-Effizienzhaus-Standards 40 entspricht – und somit 60 Prozent weniger Primärenergie als vergleichbare Objekte verbraucht. Natürlich ist dafür geballtes Know-how erforderlich. „Aber das bündeln unsere Mitarbeiter“, meint Kilimann. Rund 350 Experten verschiedener Fachrichtungen und Gewerke sind bei io beschäftigt. „Sie decken alle wesentlichen Disziplinen ab, sodass wir unsere Kunden von der ersten Minute an vollumfänglich begleiten.“
„Wer beispielsweise bis 2030 klimaneutral werden will, steckt sich ein ambitioniertes Ziel. Gerade energieintensive Branchen müssen da kräftig investieren“, weiß Kilimann