Das Wichtigste in Kürze:

  • Herausforderung: MES-Einführungen scheitern selten an der Technik, sondern an zu starren oder fehlenden Templates, fehlender Werkerakzeptanz und einem riskanten Go-Live ohne strukturierten Cutover.
  • Lösung: Wir konfigurieren SAP Digital Manufacturing entlang unseres io-Mastertemplates nach der SAP Activate-Methodik - von der Auftragssteuerung über die Werkerführung (POD) bis zum unternehmensweiten Rollout.
  • Ergebnis: Eine produktiv nutzbare SAP DM-Umgebung mit stabiler S/4HANA-Integration, intuitiven Produktions-Dashboards und abgesichertem Go-Live inklusive Hypercare.
  • io-Vorteil: Wir designen Produktions-Dashboards (PODs), die Werker intuitiv bedienen - denn auch das beste System scheitert ohne Akzeptanz am Shop Floor.

Was umfasst die SAP DM Implementierung?

Die SAP DM Implementierung überführt Strategie und Roadmap in eine produktiv nutzbare Lösung: Konfiguration des Core-Templates, Design der Werkerführung, Integration in S/4HANA oder ECC sowie Test, Schulung, Cutover und Hypercare - strukturiert nach der SAP Activate-Methodik.

  • Welche Prozesse bildet das Core-Template im Standard ab?
  • Wie müssen die PODs gestaltet sein, damit Werker sie annehmen?
  • Wie wird die native ERP-Integration aufgesetzt?
  • Wie sieht ein risikoarmer Cutover und Go-Live aus?
  • Wie wird das Template auf weitere Werke ausgerollt?

Handlungsfelder der Implementierung

Core-Template & Konfiguration

Wir definieren und konfigurieren ein wiederverwendbares SAP DM Core-Template mit Auftragssteuerung, Stammdatenlogik und Standardprozessen als Basis für alle Werke.

Test, Schulung & Cutover

Wir testen Szenarien systematisch, schulen Endanwender und planen Migrations- und Cutover-Aktivitäten für einen Go-Live mit minimalem Betriebsrisiko.

Werkerführung & POD-Design

Wir gestalten Produktions-Dashboards (Production Operator Dashboards), die Werker intuitiv bedienen - für papierlose Fertigung und echte Akzeptanz in der Halle.

Hypercare & Betrieb

Nach dem Go-Live sichern wir die Anlaufphase (Hypercare) ab und übergeben in einen stabilen, skalierbaren Betrieb mit Support.

S/4HANA- /ERP-Integration

Wir richten die native Integration zu S/4HANA oder ECC ein, damit Aufträge, Stücklisten, Rückmeldungen und Bestände in Echtzeit ohne fehleranfällige Drittschnittstellen fließen.

Maschinenintegration & Shopfloor

Wir binden Maschinen und Anlagen über standardisierte Schnittstellen (z. B. OPC UA, PCo) nahtlos an SAP DM an – für Echtzeit-Daten, durchgängige Prozesse und eine stabile Shopfloor-Integration.

Vorgehensmodell nach SAP Activate

Discover

Wir analysieren die bestehende MES- und Systemlandschaft, bewerten Integrationen und identifizieren Optimierungspotenziale. Auf dieser Basis werden mögliche Lösungsansätze und die strategische Ausrichtung der SAP-DM-Einführung definiert.

Prepare

Wir setzen die Projektorganisation auf, definieren Rollen und Verantwortlichkeiten, richten die Systemumgebung ein und bereiten die Implementierung strukturiert vor.

Explore

Anhand einer Gap-Analyse zur Abdeckung mit Standard- bzw. Best-Practice-Prozessen legen wir den Projektumfang fest und stimmen User Stories mit den Fachbereichen ab.

Realize

Die Realisierungsumfänge werden als User Stories definiert und in Sprints umgesetzt, getestet und an die Anwender übergeben — agil und früh validierbar.

Deploy

Die Lösung wird auf die Produktionsumgebung transportiert, Cutover-Aktivitäten durchgeführt, Endanwender geschult und der Go-Live gezielt vorbereitet.

Run

Nach Go-Live und Hypercare wechseln wir in den operativen Betrieb - mit Support für eine stabile, skalierbare und kontinuierlich verbesserte SAP DM-Umgebung.

Typische Anwendungsfälle

Neueinführung MES

Fertigung läuft auf Papier oder Excel. Ein schlankes Core-Template schafft schnell Transparenz und Werkerführung.

Globaler Rollout

Nach erfolgreichem Pilotwerk wird das Core-Template effizient und standardisiert auf weitere Standorte ausgerollt.

Wechsel von Drittsystem

Ein bestehendes Fremd-MES wird durch den SAP-Standard abgelöst, um Schnittstellen und Betriebskosten zu reduzieren.

Papierlose Fertigung

Arbeitsanweisungen, Prüfungen und Rückmeldungen werden digital über das POD geführt - ohne manuelle Zettelwirtschaft.

Mehrwerte von io

Schnell produktiv

Ein klar geschnittenes Core-Template bringt früh Transparenz und Werkerführung in die Produktion.

Akzeptanz

Intuitive PODs sichern, dass Werker das System annehmen - die Voraussetzung für echte Transformation am Shopfloor.

Stabile Integration

Die native S/4HANA-/ECC-Anbindung vermeidet fehleranfällige Drittschnittstellen und Datenbrüche.

Sicherer Go-Live

Strukturierter Cutover und Hypercare minimieren das Betriebsrisiko beim Produktivstart.

Häufig gestellte Fragen

Nach welcher Methodik führt io SAP DM ein? ×

Wir arbeiten nach der SAP Activate-Methodik mit den Phasen Discover, Prepare, Explore, Realize, Deploy und Run. Realisierungsumfänge werden als User Stories in Sprints umgesetzt, getestet und übergeben.

Was ist ein POD und warum ist es so wichtig? ×

Ein POD (Production Operator Dashboard) ist die Bedienoberfläche für Werker am Shop Floor. Ein gut gestaltetes POD entscheidet über Akzeptanz und Datenqualität — deshalb designen wir es intuitiv und prozessnah.

Brauchen wir für SAP DM zwingend S/4HANA? ×

Nein. SAP DM lässt sich auch an ein bestehendes SAP ECC anbinden. Die native Integration sorgt in beiden Fällen für den Echtzeit-Austausch von Aufträgen, Rückmeldungen und Beständen.

Wie stellt io einen risikoarmen Go-Live sicher? ×

Durch systematische Tests, Endanwender-Schulungen, einen geplanten Cutover und eine begleitete Hypercare-Phase nach dem Go-Live, bevor wir in den Regelbetrieb übergeben.

Können wir das Template für mehrere Werke nutzen? ×

Ja. Genau dafür definieren wir ein Core-Template. Es bildet den Standard, der anschließend mit werksspezifischen Anpassungen effizient ausgerollt wird.

Was passiert nach dem Go-Live? ×

Nach Hypercare übergeben wir in den operativen Betrieb. Über die Run-Phase steht Support für eine stabile, skalierbare und kontinuierlich verbesserte SAP DM-Umgebung bereit.

Übergeordneter Lösungsansatz

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io Mitarbeiter Kevin Schulz
Kevin Schulz
Sales Consultant